| on 02-11-2006 05:47
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Er hat einen Grammy zu Hause. Gold- und Platinplatten produziert. Hits für Christina Aguilera, Marc Anthony und Usher komponiert: Robin Thicke ist einer der erfolgreichsten Strippenzieher hinter den Studiokulissen des R'n'B.
Da war es schon wunderlich, dass sein Anlauf als Solokünstler mit dem Debütalbum "Beautiful World" eher mäßig erfolgreich war - und das trotz vieler eingefleischter Fans wie Pharrell Williams und Faith Evans, die die Platte als "das Album 2003" abfeierten. Mit seinem neuen Album "The Evolution of Robin Thicke" und dem Gütesiegel einer Neptunes-Produktion (Chad Hugo produzierte das Album mit ihm zusammen) wird sich das nun ändern. Robin Thicke will sich nun endgültig einen Namen als Solokünstler machen. Die Stimme und das musikalische und lyrische Talent dazu hat er allemal.
"The Evolution of Robin Thicke" präsentiert Thicke als gereiften Sänger auf dem Weg zum Star. Thicke liebt Princes Falsett, den Marvin Gaye der 70er-Jahre und Al Greens virilen Charme. Die Einflüsse sind spürbar. Doch Thicke lässt sie geschickt in seinem eigenen Stil aufgehen. Er bewegt sich stilsicher in den unterschiedlichsten Genres. Urban. Dance. Latin. Und beweist so ganz nebenbei: Bleichgesichter haben eben auch Soul und Stimme. Und in diesem Fall sogar mehr als so manch anderer Künstler.
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